Rainer am 19. Juli 2009
Sunny wird Longiert

Sunny wird Longiert

Das Photo  hat mir Gabi zugeschickt. Ich verwende es, weil es zum Thema passt und ich beim Longieren leider nicht fotografieren kann.

Leider passiert mir mit Sunny nicht so viel interessantes, als daß ich regelmäßig etwas schreiben könnte, daher gab es länger keinen Beitrag mehr. Vielleicht könnten auch die anderen Beteiligten mal etwas schreiben.

Sunny konnte man heute nur mit geringen Stock/Peitschenhilfen longieren. Sie reagiert jetzt, zumindest meistens, auf Anheben des seilführenden Arms und trabt daraufhin an. Für die Hilfe zum Galopp muß man allerdings fürs erste Mal noch den Stock zuhilfe nehmen.

Falls es jemand nachmachen wollte, ist ein eine normale Longierleine, wie im Bild zu sehen, dazu wahrscheinlich nicht geeignet, da man möglicherweise das Kommando zum “Herunterschalten” nicht gut geben kann. Ich habe es aber nicht ausprobiert.

Man braucht sich nun also nicht mehr mitdrehen, weil Sunny selbständig läuft und braucht keine Peitsche halten, was für den Longenführer recht angenehm ist.

Richtiges Longieren ist das wohl nicht, eher ein Bewegen, aber ich hab eh nicht den Eindruck das wir dabei sind Sunny im Sinne der Ausbildungsskala auszubilden. (Zum richtigen Longieren sollte ich mir mal den Longenkurs bei “Wege zum Pferd” anschauen.)

Tags:

Rainer am 14. Juni 2009

Sunny war gestern auf der Koppel. Ich habe gestern eine Ewigkeit damit verbracht Sunny vom Fressen abzuhalten, um sie dazu zu bekommen mit mir mitzugehen. Das mit dem Fressen abhalten hat mit der Zeit funktioniert. Nur konnte ich ihr nicht vermitteln, daß sie mitkommen soll. Als ich dann “aufgegeben” habe, habe ich sie mit dem Strick zum Stall geführt und sie dann folgen lassen. Ich hoffte ihr so zeigen zu können was ich von ihr wollte.

So many people worry about making mistakes with their horses. If a person doesn’t allow for the freedom to risk making a mistake, two things are nearly always assured: The person’s learning process has stopped and their intolerance of their own mistakes carries over to the horses’ so called mistakes. – Bill Dorrance

Heute war sie wieder auf der Koppel und ich habe das Spiel wiederholt. Diesmal hat es tatsächlich geklappt. Sie ist mir zum Stall und dann bis zum Ausgang gefolgt. Ich habe mich riesig gefreut. Ein neuer Freiberger ist mir dabei auch gefolgt. Er scheint oft mit Sunny “rumzuhängen”.

Am Ende des Longierens habe ich dann noch ohne Stock/Peitsche longiert. Es lief also optimal heute.

Tags:

Rainer am 7. Juni 2009

Am Samstag hat es geregnet, zumindest in der Zeit als ich da war. Daher habe ich nichts mit Sunny unternommen, außer zu versucht ihr die Ohren zu putzen, da ich im Stalltagebuch las, das man dies tun solle. Geklappt hat das erst heute, weil mich Sunny nicht an ihre Ohren lies und ich dies lieber heute wiederholen wollte, als zu versuchen dies durch festhalten des Kopfs zu erreichen.

So many problems come up for the horse because there’s an assumption made, that the horse just automatically knows what he is supposed to do.
When it were up to the horse he’d be out grazing on the hillside with other horses.- Bill Dorrance (True Horsemanship Through Feel)

Sunny regiert inzwischen schon gut auf mein Handzeichen zum Antraben. Wenn ich jedoch wieder ein Handzeichen gebe, bei dem sie dann galoppieren soll bleibt sie interessanterweise stehen, weil sie wohl nicht weiß was sie daraufhin machen soll.

Rainer am 30. Mai 2009

HeuernteFaszinierend wie aus dem Anhänger automatisch die Heuballen herauskommen :)
Wer sich übrigens für ähnliche ländliche Photos interessiert und so wie ich die Leserschaft einschätze sollten das so ziemlich alle sein, der kann sich das Blog “Confessions of a Pioneer Woman” anschauen. Dort sieht man meist Photos von Rindern, Pferden, Hunden, Kindern und dem Marlboro Mann. Das Blog ist von der Gestaltung her ausgezeichnet und die ganzen Twitter updates sind für einen professionellen Blogger vorbildlich, aber ich schweife ab.

Sunny war zwar nicht vorbildlich, aber man hatte den Eindruck das es “Klick” gemacht hatte. Ich versuche ihr seit einem Jahr die faule Longiermethode beizubringen, bei der das Pferd sich bewegt und man selber ziemlich regungslos in der Mitte stehen kann. Da ergeben sich dann die Fragen wie z.B. warum klappt das immer noch nicht, warum longier ich nicht normal, können das Pferde überhaupt unterscheiden. Heute jedenfalls klappte es so gut wie nie, was ich daran erkannte, daß Sunny ihre Kreise zog und mir so langweilig wurde, daß ich Gedanklich nicht mehr präsent war. Nun da es funktioniert bin ich mir nicht sicher ob mir das aktive Longieren lieber ist.

Etwas enttäuscht war ich von Sunny beim Abschied. Sie blieb heute nicht stehen im Stall, sondern schleckte meine Hand und begann auf die Koppel zu traben.

As time goes on, all the little things will fall into line. A lot of times, it is darkest before the dawn. Sometime the horse might get a little worse before it gets better. We should be adjusting to fit the horse. Fix it up and let it work. You can’t make it happen and you can’t put a time limit on it. Sometimes the slower you go the faster you learn – Ray Hunt (Eclectic Horseman May/June 2009)

Rainer am 23. Mai 2009

Vor ein paar Wochen ging Sunnys Stallhalfter kaputt. Nun hat Gabi ein neues gekauft. Es gefällt mir sehr gut. Ich bin mir sicher ich hätte kein anderes gekauft. Es passt zur Farbe meines Stricks.

Sunny am Putzplatz

Sunnys neues Halfter

Während ich Sunny heute longierte kamen die Pferde auf die Koppel. So wie sie sich dann aufführte. wäre sie gern mitgegangen. Sie lief danach sehr gut im Gegensatz zu sonst.

Als ich sie dann zum Stall zurückführte fiel mir auf, daß sie im Stall nicht gleich zu den anderen auf der Koppel lief, als ich den Strick vom Halfter löste. Sie blieb stehen und ich nahm das als Gelegenheit mit ihr zum Rand der Koppel zu gehen wonach sie dann nach kurzem Zögern zur Herde galoppierte.

Gabi am 18. Mai 2009

Ich bin heute mit William und Sunny etwas gelaufen und dabei ist mein großer Kerl auf ihr eingenickt. Er war ja nicht ganz eingeschlafen, hat nur gedöst, aber ist das nicht ein tolles Bild?

williamasleeponsunny1

Rainer am 16. Mai 2009

Die Pferde konnten heute Nacht anscheinend das Koppeltor öffnen, was dazu führte daß Sunny heute mit Schlamm bedeckt war, da es gestern regnete.

Das Video habe ich heute entdeckt. Es zeigt Parelli Übungen der Stufe Drei, die schon sehenswert sind. Ich bin mit Sunny noch in Stufe Zwei und ich hab den Eindruck da werde ich noch eine Weile bleiben.

Gabi am 6. Mai 2009

Endlich sind wir dazu gekommen Sunnys Hufe ausschneiden zu lassen. Brandon hat mir dabei geholfen, hat aufgehalten. Ob er das freiwillig und gerne macht, oder gezwungenermaßen, kann man den Bildern entnehmen!

bild000bild001

Tags:

Rainer am 2. Mai 2009

Sunny lahmt seit Donnerstag hinten links, allerdings scheint sich keine Stelle lokalisieren zu lassen, die besonders schmerzen würde. Wir haben daher mit Sunny gestern nicht viel gemacht.

Als ich auf dem Weg von Sunny nach Hause war rief mich Gabi noch an, weil sie den Wagen des Hufschmieds auf der Webcam entdeckte und bat mich den Hufschmied zu fragen, ob er Sunny noch die Hufe ausschneiden könne. Der Hufschmied schien ziemlich beschäftigt zu sein und gab uns einen Termin für 15:30.

Hier sind zwei Bilder von der Webcam:

bildschirmfoto-index-mozilla-firefox-1

bildschirmfoto-index-mozilla-firefox-21

Tags:

Rainer am 26. April 2009
Blue ribbon
Image via Wikipedia

Instead of excellence with horses, mediocrity is what most people get and don’t even know it.  For example, someone who goes to the show, wins the blue ribbon, yet has difficulty loading his horse into the trailer to go home is a perfect example of a person accepting mediocrity as a good result. ~ Pat Parelli

Das habe ich aus dem heutigen Beitrag des Daily Parelli Blog. Ich hoffe übrigens das meine Beiträge die nicht zu 100% über Sunny erzählen nicht stören, falls doch, kann ich das weglassen.

Pat Parelli hat damit schon recht, allerdings haben auch viele nur begrenzt Zeit, oder Wissen nicht wie, und das, man es besser machen kann. So kommt eben nur Mittelmäßigkeit heraus. Man muß halt Prioritäten setzen. Schade finde ich es dabei, daß man im Reitunterricht recht wenig über Pferde beigebracht bekommt, aber dafür heisst es wohl auch Reitunterricht. So muß man sich halt selbst weiterbilden, wozu man eine gewisse Motivation benötigt.

Zur Überschrift: Ich war mit Sunny heute sehr zufrieden. Gestern dauerte es noch eine Weile bis sie aus dem Ständer herauskam, was möglicherweise an einem Haflinger lag, der den Ausgang etwas versperrte. Heute kam sie tatsächlich sofort heraus, nachdem ich mich in einiger Entfernung hinter dem Ständer hingestellt habe, um auf sie zu warten.

Als ich sie zurück in den Stall gebracht habe, habe ich diesmal noch Zeit im Stall verbracht. Sie lief zuerst weg. Als sie dann feststellte, das ich noch nicht herausgegangen war, kam sie zurück. Mit ihr kam dann auch noch der neue Fuchs. Bemerkenswert ist dabei, das sich der Fuchs anscheinend gemerkt hat, daß ich mich ein paar Mal kurz mit ihm beschäftigt habe. Die anderen Pferde sind mir gegenüber recht gleichgültig.

Worüber ich mich noch sehr gefreut habe war, daß Sunny beim Longieren die Gangarten Schritt und Trab so gut wie bisher nie beibehalten hat. Im Gegensatz zum normalen Longieren treibe ich ja nur, um einen Gangwechsel zu erziehlen und da Sunny eher ein Stuhl, denn ein Ball ist, ist es schwierig Sunny zum Gehen zu bewegen. Gestern dagegen war das Longieren sehr mühsam. Vielleicht liegt es daran, daß ich nur Samstag und Sonntags bei Sunny bin. Ich muß das mal beobachten.

Falls jemand in der Blogemail nicht den Eintrag auf dem Blog aufgerufen hat, dann wird er wohl die Videos verpasst haben, da die in der Emails nicht gezeigt wurden. Hier sind sie nochmals:

Reblog this post [with Zemanta]

Tags: ,