Gabi hat mir das Buch “Das Tao des Equus” ausgeliehen. In dem Buch erzählt die Autorin über ihre Erfahrung über Psychotherapie mittels Pferden. Der Anfang verlangt etwas Toleranz, da sie darüber berichtet mit Geistern zu reden, den Pferdeahnen. Wenn man dies aber nicht so wörtlich nimmt, kommt man aber gut darüber hinweg.
Danach beschreibt sie dann Beispiele aus ihrer Therapietätigkeit. Dabei spricht sie menschliches und auch pferdisches Verhalten an. Dabei geht sie auch auf Gehirntätigkeiten ein. Sie vergleicht dabei auch Frauen mit Pferden, was zum Nachdenken über Rollenverhalten anregt.
Weiterhin interessant ist auch, das sie Pferden recht viel Intelligenz zuschreibt. Dies zeigt sich schon durch ihre Kommunikation mit den “Pferdeahnen”. Sie liest sehr viel aus dem Verhalten von Pferden. Mehr noch, als das dies die Natural Horsemanship Trainer tun, habe ich den Eindruck.
Das Buch bringt einen dazu mehr auf das Verhalten von Pferden zu achten, wobei ich aber auch die Gefahr sehe, daß Pferde zu sehr idealisiert werden.
Um auf Sunny zu kommen, ist mir heute aufgefallen, daß sie beim Gehen zu einem Stalleingang nicht weitergehen wollte. Statt sie dazu zu bringen weiterzugehen, bin ich stattdessen zu einem anderen Stalleingang gegangen zu dem sie ohne Drängen meinerseits mitgegangen ist.
Ich habe nun zwar auf Sunny reagiert und Rücksicht genommen, aber habe ich damit nicht meinen Rang bei ihr verringert?
Tags: Verhalten
